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#KITop3 Wissenschaft in 2016 – Das waren die Highlights

#KITop3 Wissenschaft in 2016 – Das waren die Highlights Posted on 31. Dezember 2016Leave a comment

In der Kategorie KITop3 stelle ich normaler Weise meine persönliche Top 3 zu einem bestimmten Thema dar. Diesmal gibt es aber meine aktuelle Top5 der Entdeckungen im abgelaufenen Jahr 2016. Viel Spaß damit!

Platz 5

Eine Grippe weg-designen? Das ist jetzt möglich! Proteine sind sehr vielfältig. Sie beschleunigen chemische Reaktionen, vermitteln Kommunikation zwischen Zellen oder schützen den Körper vor Eindringlingen (Krankheiten). 2016 stellten Wissenschaftler Designer-Proteine vor, die sie am Computer entworfen und dann im Labor nachgebaut hatten. Solche Proteine könnten einst zum Beispiel als universelle Grippe-Impfstoffe eingesetzt werden – was nur ein nützlicher Aspekt des Ganzen ist.

Platz 4

DNA auf dem Gehweg sequenzieren? Seit diesem Jahr ist das möglich! Das Gerät kann u.a. genutzt werden, um Ausbrüche von Seuchen vor Ort zu untersuchen. Auch auf der Internationalen Raumstation ISS war es schon im Einsatz. Bislang brauchte man zum Sequenzieren von DNA in der Regel ein Labor. Ein Durchbruch!




Platz 3

Wo könnten wir noch leben? Dieser Fragen gingen Forscher auch in diesem Jahr nach! Den erdnächsten Planeten jenseits unseres Sonnensystems fanden Wissenschaftler im August. Auf Proxima b könnten sogar Bedingungen herrschen, die Leben ermöglichen. Hinter dieser Vermutung stehen allerdings noch viele Fragezeichen, wie die Astronomen um Guillem Anglada-Escudé von der Queen Mary Universität in London betonten. Proxima Centauri ist gut vier Lichtjahre von der Erde entfernt, dass sind approx. 3,784e+16 Meter.

Platz 2

Dass auch Menschenaffen Irrtümer anderer erkennen können, zeigten Forscher im Oktober des Jahres. Bislang waren viele Experten davon ausgegangen, dass nur Menschen diese Fähigkeit – der Theory of the Mind – besitzen. Sie gipfelt in dem Verständnis, dass andere sich irren können und deshalb falsch handeln. Das heißt also, Menschenaffen verfügen über ein Bewusstsein, erkennen sich und andere Lebewesen.

Platz 1

1) Auf dem ersten Platz ist dieses Jahr für mich die Genforschung. Da ging einiges. Japanische Forscher Mäusebabys im Labor gezüchtet. Sie programmierten Stammzellen zu Eizellen um, ließen sie entwickeln und setzten sie nach einer künstlichen Befruchtung weiblichen Mäusen ein. Aus den Schwangerschaften entstanden Mäuse, die in der Lage waren, sich selbst fortzupflanzen.
2) Drei Teams von Genetikforschern lieferten im September Daten darüber, wie der moderne Mensch aus Afrika kommend die Welt eroberte. Zwei davon fanden Hinweise darauf, dass das Ganze sich in nur einer großen Auswanderungswelle abgespielt haben muss. Krass!
3) Kann man das Altern aufhalten? In verschiedenen Versuchen mit Mäusen ist Forschern das gelungen. Sie brachten genetisch manipulierte Mäuse dazu, alternde Zellen in ihren Geweben zu vernichten. Altersbedingte Verschleißerscheinungen in Herz, Nieren oder den Arterien traten daraufhin langsamer auf.




Other notables

Im Februar gab das US-Observatorium Ligo die Entdeckung von Gravitationswellen von zwei verschmelzenden Schwarzen Löchern bekannt. Bereits vor einem Jahrhundert hatte Einstein prognostiziert, dass beschleunigte Massen solche Wellen aussenden. Der erstmalige direkte Nachweis des Phänomens dürfte eine völlig neue Form astronomischer Messungen möglich machen. Wenn Einstein das wüsste.

Für alle Optikfans gibt es auch etwas bahnbrechendes. Auf diese neuen optischen Linsen sollte man ein Auge haben: Sogenannte Meta-Linsen bestehen aus winzigen Titandioxid-Strukturen. Obwohl sie viel dünner als ein Blatt Papier sind, vergrößern sie ebenso stark wie herkömmliche Glaslinsen. Sie könnten sowohl Mikroskope als auch Handykameras revolutionieren.

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